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Bei herrlichem Wetter trafen sich am längsten Tage des Jahres 340 Freiwillige bei der diesjährigen Pilatus-Putzete an unserem Hausberg.
Schon am frühen Morgen verschoben sich die von Kriens entfernteren Gruppen in ihre Einsatzgebiete (Tripolihütte, Risetenstock, Trockenmatt, Mittaggüpfi), damit sie den Tag optimal nützen konnten.
Unser Präsident Robert Augustin begrüsste um 06:30h bei der Talstation der Pilatusbahnen in Kriens die noch nicht ausgerückten Helferinnen und Helfer im Namen der Pro Pilatus und wünschte allen einen erfolgreichen, unfallfreien Tag.
Auf Pilatus Kulm bedankte sich Vizepräsident Otto Sidler bei André Zimmermann, CEO der Pilatusbahnen, für die grossartige Unterstützung, die unsere Vereinigung jährlich bei der Putzete erleben darf.
René Steck als langjähriger Koordinator der Putzete durfte von den geladenen Gästen Frau Susanne Heer, Gemeinderätin von Horw, die beiden technischen Leiter, Herrn Hans Rychen von den Obwaldner Wanderwegen, Herrn Walter Steiner von den Luzerner Wanderwegen sowie Herrn Sepp Blätter als Delegierter der Nidwaldner Wanderwege begrüssen. Vom Pilatus-Virus befallen wurde Frau Susanne Heer, die sich sehr aktiv bei den Arbeiten der Wächtergruppe Horw beteiligte.
Wie schon letztes Jahr war der Einsatz eines Helikopters notwendig, mit dessen Hilfe das schwere Material zu den Einsatzorten geflogen wurde. Mit Schlägeln, Hacken, Pickeln und Motorsägen und im Rucksack mit einen reichgefüllten Lunchsack bewaffnet, waren Gruppen in unterschiedlichen Grössen damit beschäftigt, die von Schnee und Murgängen beschädigten Wanderwege wieder in Stand zu stellen. Bis weit in den Nachmittag hinein wurden neue Treppen angelegt oder defekte ersetzt, Baumstrünke aus den Wanderwegen entfernt, umgestürzte Tannen zersägt und wo notwendig Sicherungsseile angebracht.
Trotz intensivem Arbeiten kam die Geselligkeit nicht zu kurz, und von den Pilatuswänden ertönten, neben den Geräuschen der heulenden Motorsägen, herrliche Melodien von Schwyzerörgeli und Alphornklängen.
Einmal mehr dürfen wir auf eine unfallfreie, erfolgreiche Putzete zurückblicken und mit Stolz den unzähligen Wanderern rund um unseren Hausberg viele gut hergerichtete Wanderwegkilometer für die neue Saison überlassen.
Ein besonderer Dank gebührt den umsichtigen Gruppenleitern, den alljährlich wiederkehrenden Helferinnen und Helfern, den Firmen, die unser Unternehmen grosszügig unterstützen, sowie den Gemeinden, die uns kostenlos Material und Fahrzeuge zur Verfügung stellen.
Freuen wir uns auf die nächste Putzete am 20. Juni 2009
René Steck
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